Deep DiveKI
KI-Agenten
KI-Systeme, die nicht nur antworten, sondern selbstständig Aufgaben ausführen: recherchieren, Termine buchen, Anbieter vergleichen, Formulare ausfüllen. Für Unternehmen heißt das: Der nächste „Besucher“ Ihrer Website ist womöglich ein Agent, der für seinen Nutzer einen Dienstleister auswählt — und Maschinenlesbarkeit entscheidet, ob Sie in die Auswahl kommen.
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KI-Bildgenerierung
Bilder per Texteingabe erzeugen (Midjourney, DALL·E, Nano Banana & Co.) — für Blog-Header, Social Media und Entwürfe längst Alltag. Zu beachten: Kennzeichnungspflichten (EU AI Act), kein Ersatz für echte Team- und Referenzfotos (E-E-A-T!) und Markenrechte bei Stilvorgaben. SEO-Tipp: KI-Bilder wie normale Bilder behandeln — komprimieren, Alt-Text, Dateiname.
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KI-Chatbot (Website)
Ein Dialog-Assistent auf Ihrer Website, der Besucherfragen automatisch beantwortet — moderne Varianten nutzen LLMs plus Ihre Wissensdatenbank (RAG) statt starrer Antwortbäume. Richtig aufgesetzt qualifiziert er Leads rund um die Uhr; falsch aufgesetzt halluziniert er Zusagen. Pflicht: Wissensbasis-Bindung, Eskalation zum Menschen und klare Grenzen im System-Prompt.
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KI-Content & Google
Darf KI Texte schreiben? Google bewertet Inhalte nach Qualität und Nutzwert, nicht nach Herkunft — massenhaft unbearbeiteter KI-Text ohne Mehrwert wird jedoch als Spam abgestraft (Core Updates treffen genau das). Der funktionierende Workflow: KI für Recherche, Struktur und Entwurf — Mensch für Fakten, Erfahrung, Beispiele und den letzten Schliff. E-E-A-T bleibt Menschenarbeit.
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KI-Evaluation
Das systematische Messen, wie gut ein KI-System arbeitet, BEVOR und WÄHREND es produktiv läuft: Wie oft ist die Antwort korrekt? Wie hoch ist die Halluzinationsrate? Werden Grenzfälle sauber abgelehnt? Ohne Evaluation ist jeder KI-Rollout Blindflug. Praxis-Minimum: ein fester Satz von 20–50 Testfragen mit erwarteten Antworten, der nach jeder Änderung durchläuft.
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KI-Gedächtnis (Memory)
Die Fähigkeit einer KI, Informationen über Gespräche hinweg zu behalten: Präferenzen, frühere Entscheidungen, Kundenhistorie. Praxisnutzen: Ein Firmen-Assistent mit Gedächtnis muss nicht bei jedem Gespräch neu gebrieft werden. Grenze: Ohne explizites Memory endet das Wissen am Kontextfenster — wichtige Fakten gehören deshalb in eine Wissensdatenbank (RAG), nicht in den Chatverlauf.
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KI-Richtlinie im Unternehmen
Das interne Regelwerk für den KI-Einsatz: welche Tools erlaubt sind, welche Daten hinein dürfen, wer Ergebnisse prüft und wie gekennzeichnet wird. Ohne Richtlinie entsteht Schatten-KI — Mitarbeitende nutzen private Accounts mit Firmendaten. Eine A4-Seite mit klaren Regeln verhindert die größten Risiken und ist Teil der EU-AI-Act-Pflichten (KI-Kompetenz).
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Kontextfenster (Context Window)
Die Menge an Text, die eine KI gleichzeitig „im Kopf behalten“ kann — gemessen in Tokens. Alles außerhalb des Fensters ist für das Modell nicht existent: In langen Chats „vergisst“ die KI deshalb frühere Details. Praxis-Tipp: wichtige Fakten und Anforderungen bei langen Aufgaben wiederholen oder Gespräche gezielt neu starten.